100 Prozent LED-Beleuchtung in Lichtenau

Kommune schließt gemeinsam mit Syna LED-Großprojekt ab

Zoom Lichtenau, 15. November 2018: Passend zur dunkleren Jahreszeit hat die Süwag-Netztochter Syna GmbH im Auftrag der Stadt Lichtenau die Umrüstung der konventionellen Leuchtmittel in den öffentlichen Bereichen auf LED-Technik abgeschlossen. Insgesamt 735 LED-Leuchten sorgen in Lichtenau für klare Sichtverhältnisse, in diesem Jahr wurden davon allein 185 Leuchten nachgerüstet. Die positiven Erfahrungen aus den vergangenen Umrüstungen haben die Stadt in diesem Jahr zu veranlasst auf 100 Prozent Led-Beleuchtung umzusteigen.

Die Vorteile, mit denen man im Rathaus im wahrsten Sinne des Wortes rechnet, sind erheblich. Der Wechsel auf die modernen LED-Leuchtmittel schonen das Klima und den städtischen Haushalt. Insgesamt rechnet die Stadtverwaltung mit einer Energieeinsparung von mehr als 70 Prozent. Zum Vergleich: Die alten Straßenlampen verbrauchten zwischen 68 und 250 Watt, die neuen, hellen LED-Lampen leuchten teilweise mit nur 15 Watt. Weitere Pluspunkte bilden die lange Lebensdauer der Leuchtmittel und den geringeren Wartungsaufwand.

Die letzte Umrüstungsphase kostete 58.500 Euro, für 20 Prozent der Summe erhält die Gemeinde eine Förderung vom Bundes Ministerium für Umwelt (BMU). Nach Überzeugung von Bürgermeister Christian Greilach ist diese Summe gut investiert, nicht nur in Hinblick auf den Klimaschutz. „Wir rechnen mit einer Amortisationsdauer von knapp sechs Jahren“, erklärt Syna-Kommunalbetreuer Stefan Müller. Denn nicht nur die Energieeinsparung wird positiv zu Buche schlagen: „Auch die Wartungskosten werden deutlich nach unten gehen“, betont Gerhard Seifermann Leiter Syna-Netzplanung. Für die Stadt Lichtenau ist das ein ganz wesentlicher Aspekt. Die alten Leuchten waren stark reparaturanfällig. „Für die Bürger zählt natürlich in erster Linie das höhere Sicherheits- und Komfortempfinden“, weiß Bürgermeister Greilach. Die Straßen sind deutlich besser ausgeleuchtet, und das, obwohl der Energieverbrauch der neuen Leuchten erheblich reduziert werden konnte.

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