Energiewende im eigenen Keller – Mikro-BHKW für Privathaushalte

Blockheizkraftwerke sind ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende. Aktuell produzieren Blockheizkraftwerke bundesweit rund 15 Prozent des Stroms. Die Bundesregierung will diesen Anteil bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent erhöhen. Hauseigentümer und Unternehmen erhalten Fördermittel zum Beispiel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, wenn sie ihre alte Heizanlage entsprechend umrüsten. Überschüssiger Strom kann entgeltlich ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Umsatteln lohnt sich

Ein Mikro-Blockheizkraftwerk rechnet sich ab einem Heizwärmebedarf von etwa 15.000 Kilowattstunden pro Jahr. Vor allem in größeren Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern kann es sich auszahlen, auf ein Mikro-BHKW umzusatteln. Mikro-BHKW-Anlagen erzeugen neben Raumwärme und Warmwasser auch Strom. Dadurch liegt der Wirkungsgrad dieser Anlage bei bis zu 90 Prozent. Das ist wegweisend in Sachen Energieeffizienz.

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Energiewende im Denkmalschutz

Im Keller eines 300 Jahre alten Fachwerkhauses in Oberursel erzeugt ein Blockheizkraftwerk Strom und Wärme. Das von der Süwag mit 3.000 Euro geförderte „Leuchtturm-Projekt wurde 2012 im Beisein der damaligen Umweltministerin Lucia Puttrich in Betrieb genommen.

Interessenten ermöglicht ein Schaufenster Tag und Nacht einen Blick auf das Mikro-BHKW.

Energiewende mit Tradition - Königstein

Im Keller des traditionsreichen Cafés Kreiner läuft seit 2012 eine Heizungsanlage der neuesten Generation, ein sogenanntes Mikro-Blockheizkraftwerk. Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und Leonhard Helm, Bürgermeister von Königstein, haben die Anlage gemeinsam mit Mike Schuler, Vertriebsvorstand der Süwag Energie AG offiziell in Betrieb genommen.
Als Leuchtturmprojekt wurde die Anlage mit 3.000 Euro gefördert. Das besondere dieser Heizungsanlage ist, das auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) neben Raumwärme und Warmwasser auch Strom erzeugt wird.

Als Besonderheit zeigt ein Displaysystem im Café Besuchern die erzeugten Strom- und Wärmemengen sowie die Menge an eingespartem Kohlendioxid an.